Reine Konzentrationssache

8 Apr

Wer mich kennt weiss, dass ich lieber auf den Platz gehe, statt auf der Range zu arbeiten. Dennoch … im Sinne meiner Agenda 20-11 scheint das wieder notwendig und so zog es mich gestern bei herrlichem Frühsommerwetter (im April!) auf die Driving Range. Dort erlag ich wieder einmal der Erkenntnis, dass es nicht um Masse, sondern um Qualität geht. Die ersten Bälle habe ich ziemlich zügig hintereinander weggeschlagen – mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Im Vergleich zum Spiel auf dem Platz habe ich halt nicht den Folus auf den einen Ball, sondern auf eine Menge Rangebälle, die scheinbar darauf warten, auf die ungewisse Reise geschickt zu werden. Also habe ich mich eines besseren erinnert und den Konzentrationsmodus eingestellt: jeden Rangeball in seiner individuellen Existenz ernst zu nehmen … und so zu tun, als wenn genau dieser Ball der letzte Ball dieser Welt auf der letzten Runde dieser Welt wäre. Es klappt. Mit der Konzentration und der Fokussierung kommt die Konstanz.

Die selbe Beobachtung habe ich auf dem Puttinggrün gemacht. Mit meiner gewohnten Routine, dem Ausrichten des Balles und dem Fokus auf den einen wahren Putt laufen sie wesentlich besser. Naja, keine wahre Rocketscience, aber man muss erstmal wieder darauf kommen.

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